Als das Riesenreich im Osten, die UdSSR, zusammengebrochen war, sahen viele Völker, die einmal gezwungenermaßen dazugehörten, ihre Chance zur politischen Unabhängigkeit gekommen.

Lettland ist ein solches Land, das nicht nur von den Sowjets seiner Freiheit beraubt wurde im Laufe seiner wechelvollen Geschichte. Es gab immer wieder einen stärkeren Nachbarn, der sich dazu berufen fühlte, dieses phantasievolle Volk in Fesseln zu schlagen; aber hier möchte ich Shakespeare zitieren, der seinen Romeo sagen läßt "Der Narben lacht, wer Wunden nie gefühlt." Die Narben der Unfreiheit mögen für die, die sie nie erleiden mussten, geringfügig sein, aber die Wunden, die man diesem Land schlug, haben nicht entmutigt, im Gegenteil, man hat die Freiheit zwar öfter verloren, aber an sie geglaubt wie an den Messias.

Die Märchen erzählen von der Sehnsucht nach der Freiheit und vom Widerstand gegen die unrechtmäßigen Herren. Tief in sich verstecken sie so manche politische Aussage. Lange hat das Volk warten müssen auf die Freiheit vom sowjetischen Joch, aber nun ist es frei. Versuchen Sie, die Märchen zu verstehen und vielleicht etwas daraus zu lernen. Übrigens, Letten gibt es überall in Europa, nur fallen sie nicht weiter auf.

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