Märchen von der Liebe

In den Märchen aller Völker geht es auch um Erlösung aus Übeln jeglicher Art. Die Liebe ist eine der großen Kräfte, die sogar vom Fluch des Bösen erlösen kann. Denken wir an Verzauberungen wie den todesähnlichen Schlaf von Dörnröschen, das nur durch den Kuss des Prinzen, der den Tod nicht fürchtet, erweckt werden kann; oder an Aschenputtel, das viele Leiden durchstehen muss, bis der Prinz es zur Frau nimmt und damit von seinem Sklavendasein erlöst.

Immer muss sich jemand in Liebe zu dem Unglücklichen wenden. Die Vielfalt, mit der verzaubert, verdammt und erlöst wird, ist erstaunlich. Über viele Prüfungen und Hindernisse wird der Liebste durch Selbstlosigkeit wiedergewonnen, finden Mann und Frau wieder zusammen und nichts und niemand kann sie von ihrer Suche nach dem Wertvollsten abhalten. Aber auch Begehren ist im Spiel. Ob die erlösende Kraft auch hier wirken kann?!

Lassen Sie sich entführen in die wundersame Welt der Märchen, und lernen Sie die Macht der Liebe kennen.

Märchen vom Tod

Das Märchen schildert Episoden aus dem ganzen Leben. Aber vielen Menschen ist die Vorstellung, dass der Tod zum Leben gehört, fremd geworden. Das Märchen weiß, dass Sterben und Tod nichts Endgültiges bedeuten. Unser Verhältnis zum Tod ist ein unnatürliches geworden, da sich unser Weltbild durch die Fortschritte der Naturwissenschaften grundlegend verändert hat.

Vielfältig wird der Tod in Kunst und Literatur dargestellt, z.B. als sensenschwingender Knochenmann. Aber er hat nicht immer dieses Aussehen spätmittelalterlicher Prägung.

Tod bedeutet in unserem Weltbild Strafe und Verdammnis, er ereilte die Menschen als "der Sünde Sold". Über die Qualen des Fegefeuers führt der Tod ins Paradies, oder die armen Seelen werden in die Hölle verbannt. Das abendländische Denken ist durch diese Einflüsse, die die Angst vor dem Tod eingibt, beherrscht. Der Tod wird in den Märchen aber auch als Freund gezeigt, der uns zur Seite steht, wenn wir das andere Leben beginnen.

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