Noch gibt es den Dschungel am Amazonas und am Rio Paraná, auch wenn der Mensch in seiner grenzenlosen Profitgier bemüht ist, diese Urlandschaft und damit den Lebensraum einzigartiger Tiere und Pflanzen zu zerstören. Noch kennen die Indianer ihre Mythen. Südamerika - bedeutet das nicht Ende der Zivilisation? Ist das nicht auch heute noch der Glaube an böse Geister? Die Indios haben Ehrfurcht vor der Natur und führen ihr Dasein mit ihr, ohne sie - wie der weiße Mann - zu zerstören, denn sie kennen kein Profitdenken, es sei denn, der weiße Mann hat es ihnen eingegeben. Er fällt die alten Bäume, die für die heute immer noch zurückgezogen lebenden Waldindianer "Ernährer, Schutz und ansprechbarer Kamerad" sind. Für die meisten Weißen bedeuten sie nur Geld, obwohl sich in den letzten Jahren eine nicht unerhebliche Zahl von Menschen überall auf der Welt für die Erhaltung der Urwälder, dieses einzigartigen Klimaregulators, einsetzt. Doch wenn die Wälder weiter abgeholzt werden, dann kann die heutige Indio-Generation den Enkeln ein anderes Märchen erzählen, eines, das so gehen könnte:

Der Jaguargott wird vertrieben oder gar gefangen, der Gesang der wunderschönen Vögel und das Geschrei der Affen verstummt, bald wird es keine Wasserfälle mehr geben, das klare Wasser verwandelt sich in eine ekelhafte Brühe und die Geister der Ahnen verlassen ihren Stamm, denn man nimmt auch ihnen ihre ursprünglichen Wohnungen, die Bäume, die Tiere, in denen sie bei ihren Nachkommen gegenwärtig waren.

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